zum Menü Startseite

Informationen für Eltern

Anmeldeformulare

Beurlaubung vom Unterricht

Aufgrund der gesetzlichen Schulpflicht sind Beurlaubungen von Schülerinnen grundsätzlich nicht möglich. Ausnahmsweise kann in beonders begründeten Fällen, die durch die Schulbesuchsverordnung geregelt sind, eine Beurlaubung gewährt werden. Über zulässige Beurlaubungsgründe gibt die Schulleitung Auskunft. Notwendig für eine Beurlaubung ist eine rechtzeitige, schriftliche und begründete Antragstellung durch einen Erziehungsberechtigten. Bitte stellen Sie Beurlaubungsanträge im Vorfeld bis zu 3 Tagen an die Klassenleitung, bei längerer Dauer und vor Ferien an die Schulleitung.
Anmerkung:
Verlängerter Urlaub und/ oder damit zusammenhängende Reisezeiten gehören nicht zu den möglichen Ausnahmen.

Mädchen lernen anders

-Ein Erfahrungsbericht
Seit vielen Jahren beschäftigt sich die Studiendirektorin Elisabeth Frank mit dem Thema Koedukation und nach Geschlechtern getrennte Schulen. Ihr Interesse für das Thema erwuchs aus den Erfahrungen mit ihrer eigenen Tochter „Sie war sehr an Naturwissenschaften interessiert, im Physikunterricht ist sie von den Lehrern aber gar nicht beachtet worden. Ich habe gemerkt, wie schlecht es ihr deswegen ging.“ Seitdem hält sie Vorträge und veranstaltet Fortbildungen für Lehrer und Lehrerinnen. Auch die Einladung zu einem Vortrag an der Heidelberger St. Raphael-Realschule, einer reinen Mädchenschule, konnte sie nicht ausschlagen. Dass Mädchen ohne ‚Jungen oft besser lernen, wollte sie ihren Zuhörern nahe bringen, und wie man den Bedürfnissen der Mädchen im Unterricht gerechter werden kann.
Elisabeth Frank ist überzeugt, dass sich weibliche Schüler in reinen Mädchenschulen, wie hier an der St. Raphael-Realschule, besser entfalten können. Ansonsten würden sie von den Jungen zurückgedrängt.
Frau Franks Botschaft an alle Eltern ist einfach und eindeutig: „Wenn sie eine Tochter haben, schicken sie sie auf eine Mädchenschule. Wenn sie einen Sohn haben, melden sie ihn an einer koedukativen Schule an. „Denn Mädchen, da ist sich die Studiendirektorin aus Stuttgart sicher, lernen besser, wenn sie unter sich sind. "Sie müssen sich nur mal die Koedukationsforschung angucken: Es gibt fast nur Argumente für Mädchenschulen."

Und dann beginnt Frank aufzuzählen:
Mädchen verstummen im Unterricht, werden unterschätzt, werden von Jungen ausgelacht und erniedrigt, entwickeln ein geringeres Selbstwertgefühl und werden stärker auf ein traditionelles Rollenverhalten festgelegt. Jungen drängten sich in den Vordergrund und würden von Lehrern viel mehr beachtet. Vor allem in den naturwissenschaftlichen Fächern kämen Mädchen zu kurz, Mädchenschulen dagegen böten den Schülerinnen mehr Raum, sich zu entwickeln. "Bundes- weit sind etwa fünf Prozent der Schulen Mädchenschulen, Bei Jugend-forscht-Wettbewerben ist der Anteil der Teilnehmerinnen aus Mädchenschulen hingegen überproportional hoch."

Seit vielen Jahren beschäftigt sich die Studiendirektorin mit dem Thema Koedukation und nach Geschlechtern getrennte Schulen. Ihr Interesse für das Thema erwuchs aus den Erfahrungen mit ihrer eigenen Tochter „Sie war sehr an Naturwissenschaften interessiert, im Physikunterricht ist sie von den Lehrern aber gar nicht beachtet worden. Ich habe gemerkt, wie schlecht es ihr deswegen ging.“ Seitdem hält sie Vorträge und veranstaltet Fortbildungen für Lehrer und Lehrerinnen. Auch die Einladung zu einem Vortrag an der Heidelberger
St. Raphael-Realschule, einer reinen Mädchenschule, konnte sie nicht ausschlagen. Dass Mädchen ohne ‚Jungen oft besser lernen, wollte sie ihren Zuhörern nahe bringen, und wie man den Bedürfnissen der Mädchen im Unterricht gerechter werden kann.
Elisabeth Frank ist überzeugt, dass sich weibliche Schüler in reinen Mädchenschulen, wie hier an der St. Raphael-Realschule, besser entfalten können. Ansonsten würden sie von den Jungen zurückgedrängt.
Foto: Stefan Kresin

„Mädchen haben eine ganz andere Art zu lernen, sie lassen sich anders ansprechen als Jungen“, hat Frank beobachtet, Traditioneller Physikunterricht zum Beispiel sei viel mehr an den Bedürfnissen der männlichen Schüler ausgerichtet, zu technisch und aus schließlich daran orientiert, wie etwas funktioniere. Mädchen interessierten sich mehr für Kontexte und hintergründe. Die Physiklehrerin spricht aus eigener Erfahrung. „Jahrelang habe ich mich gefragt: Warum interessieren sich diese blöden Mädchen nicht für meinen Unterricht? Bis ich eines Tages merkte: Die haben völlig Recht!“ Sie versucht nun, im Unterricht alle Sinne anzusprechen und den Kontext des Gelernten zu verdeutlichen.

Aber ist es nicht wichtig, dass Kinder schon von früh auf lernen, mit dem „anderen Geschlecht" umzugehen? Frank hält dagegen: „Schauen sie doch mal in die Schulhöfe. Da machen die Jungs was für sich und die Mädchen auch. Auch bei Gruppenarbeit suchen sich die Schüler bis in die elfte Klasse geschlechtshomogene Gruppen. Sie sperren da zwei Sorten von Menschen zusammen, die das überhaupt nicht wollen. „Das heiße natürlich nicht, dass Jungen und Mädchen nicht ihre Freizeit miteinander verbringen sollten, „Aber Mädchen lernen eben besser, wenn sie unter sich sind.“ Und auch Jungen hätten Vorteile, wenn sie unter sich seien: „Es tut denen mal gut, wenn das Publikum wegfällt.“
Foto: Stefan Kresin

Elternbeirat im Schuljahr 2017/18

Vorsitzender:
Herr René Moos

stellvertretender Vorsitzender:
Herr Alexander Skarsig